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Die Lücke zwischen FS7 und FS700R ist Geschichte. Sony kündigt die neue PXW-FS5 an, eine Miniaturen version der F5. Es ist eine sexy Super35 Bewegtbild Kamera, hat E-Mount und bietet 4K in XAVC Long GOP 4:2:2 mit 100 MB/s, S-LOG3 und 240fps in Full HD in 4:2:2 Sensor Crop Mode an. Sony verspricht eine Auslieferung Anfang Dezember. Also wie schlägt sich die FS5 gegen die neue Blackmagic Ursa Mini 4.6K?

Um gleich zusagen ich bin kein großer Fan von Sony’s Colorsince, Blackmagic hat hier die Nase vorne. Die FS5 wird vermutlich um die 5600 – 6600 Euro kosten. Es sieht so aus als würde Sony versuchen der Blackmagic Ursa Mini, welche 4.6K in lossless CinemaDNG Raw mit 180 MB/s (oder bis zu 250MB/s ProRes 444 XQ) aufzeichnet, Konkurrenz zu machen. Beide Kameras sind relativ klein, haben einen Schulterstütze und liefern ein sauberes und scharfes Bild in Super35. Die Ursa Mini 4.6K ist etwas günstiger, jedoch hat die FS5 eine eingebauten elektronischen ND Filter von ¼ bis 1/128.

SONY FS5

Ein weitere wichtiger Punkt sind die Kosten für Akkus und Speichermedien, diese sind bei der FS5 deutlich günstiger als bei der Ursa Mini. Bei der FS5 kommen handelsübliche SDXC Speicherkarten zum Einsatz. Blackmagic glaubt an die Revolution der CFast2 Cards, welche sich bald zum Standard etablieren sollen. Leider kann die FS5 kein RAW (soll in Zukunft durch ein Firmware Update möglich sein via SDI mit einem externen Rekorder). Das schlimmste ist der limitierte 4:2:0 8bit Codec in 4K und das ist richtig mies.

Für welche Kamera werde ich mich entscheiden?

Ganz klar es wird die Blackmagic Ursa Mini 4.6K EF sein. Out-of-the-box 4.6K CinemaDNG raw, 15-stop DR und ProRes 4:4:4 12bit XQ.

Sony FS5

Blackmagic URSA MINI 4.6K